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Tobramycin ist ein bakterizides Antibiotikum aus der Gruppe der Aminoglykoside, das zur Behandlung bakterieller Infektionskrankheiten eingesetzt wird. Es ist hauptsächlich gegen gramnegative Bakterien wirksam. Die Effekte beruhen auf der Hemmung der bakteriellen Proteinsynthese durch Bindung an die 30S-Untereinheit der Ribosomen. Als parenterales Arzneimittel wird es in der Regel als intravenöse Infusion verabreicht. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Nierenfunktionsstörungen (Nephrotoxizität), Ototoxizität, eine Thrombophlebitis, Schmerzen und lokale Reaktionen an der Einstichstelle sowie erhöhte Leberenzymwerte.
Tobramycin ( ATC J01GB01 ) hat bakerizide Eigenschaften, vor allem gegen gramnegative Erreger wie z.B. Pseudomonas aeruginosa . Die Effekte beruhen auf der Hemmung der bakteriellen Proteinsynthese durch Bindung an die 30S-Untereinheit der Ribosomen. Das Antibiotikum wird im Körper praktisch nicht metabolisiert und unverändert mit dem Harn ausgeschieden.
Wirkmechanismus der Aminoglykoside , zum Vergrössern anklicken. Illustration © PharmaWiki