Bewertungen spiegeln personliche Erfahrungen wider und stellen keine medizinische Beratung dar.
(ES)
Quelle
CIMA_ES
DieMigräne(wiefranzösischmigraineüber mittellateinischhemigrania, einseitiger Kopfschmerz, vonaltgriechischἡμικρανίαhēmikranía, deutsch‚Kopfschmerz auf der einen Seite, Migräne‘,dieses vonaltgriechischἡμιhēmi, deutsch‚halb‘sowiealtgriechischκρανίονkraníon, deutsch‚Hirnschale‘)ist eineneurologischeErkrankung, unter der rund 10 % der Bevölkerung leiden. Sie tritt bei Frauen etwa dreimal so häufig auf wie bei Männern, ist vor der Pubertät aber zwischen den Geschlechtern gleich verteiltund hat ein vielgestaltiges Krankheitsbild. Es ist bei Erwachsenen typischerweise gekennzeichnet durch einen periodisch wiederkehrenden, anfallartigen, pulsierenden und halbseitigenKopfschmerz(eine Form derNeuralgie), der von zusätzlichenSymptomenwieÜbelkeit,Erbrechen, Lichtempfindlichkeit (Photophobie) oder Geräuschempfindlichkeit (Phonophobie) begleitet sein kann. Bei manchen Patienten geht einem Migräneanfall eineMigräneauravoraus, während der insbesondere optische oder sensible Wahrnehmungsstörungen auftreten. Es sind aber auch motorische Störungen möglich. Die Diagnose wird nach Ausschluss anderer Erkrankungen als Ursachen üblicherweise mit Hilfe einerAnamnesegestellt.