Paracetamol ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Analgetika mit fiebersenkenden und schmerzlindernden Eigenschaften. Es wird für die symptomatische Behandlung von Fieber und bei leichten bis mittelstarken Schmerzen verabreicht. Die übliche Dosis bei Erwachsenen beträgt drei- bis viermal täglich 500 bis 1000 mg (maximal 4000 mg pro 24 Stunden). Bei Kindern erfolgt die Dosierung nach dem Körpergewicht. Unerwünschte Wirkungen sind in der Regel selten. Dazu gehören ein Anstieg der Leberenzyme, Blutbildveränderungen, Überempfindlichkeitsreaktionen, Hautreaktionen und gastrointestinale Störungen. Nachteilig an Paracetamol ist seine Lebertoxizität, die insbesondere bei einer Überdosierung und bei Risikofaktoren auftritt und zu einer Leberzellzerstörung und zum Tod führen kann.
Paracetamol ( ATC N02BE01 ) hat schmerzlindernde und fiebersenkende Eigenschaften. Im Unterschied zu den NSAR ist es kaum entzündungshemmend und hemmt die Thrombozytenaggregation nicht.
Der Wirkmechanismus wurde noch nicht abschliessend aufgeklärt. Beteiligt ist eine zentrale Hemmung der Prostaglandinsynthese. Die Halbwertszeit ist mit 2 bis 3 Stunden kurz. Die Wirkdauer beträgt nur etwa 4 bis 6 Stunden.