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Adtralza 150mg/ml, Injektionslösung in einer Fertigspritze — Beschreibung, Dosierung, Nebenwirkungen | PillsCard
Rx
Adtralza 150mg/ml, Injektionslösung in einer Fertigspritze
300 mg, Roztwór do wstrzykiwań we wstrzykiwaczu
INN: Tralokinumabum
Aktualisiert: 2026-04-13
Verfügbar in:
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Darreichungsform
Roztwór do wstrzykiwań we wstrzykiwaczu
Dosierung
300 mg
Verabreichungsweg
podskórnie
Nutzerbewertungen
Bewertungen spiegeln personliche Erfahrungen wider und stellen keine medizinische Beratung dar.
Lagerung
—
Über dieses Produkt
Hersteller
LEO Pharma A/S (Dania)
Zusammensetzung
Tralokinumabum 300 mg
ATC-Code
D11AH07
Quelle
URPL
Tralokinumab ist ein vollständig humaner monoklonaler IgG4-Antikörper, der spezifisch an Interleukin-13 (IL-13), ein Typ-2-Zytokin, bindet und dessen Interaktion mit den IL-13-Rezeptoren blockiert. Der Wirkstoff neutralisiert die biologische Aktivität von IL-13, indem er dessen Bindung an den IL-13Rα1/IL-4Rα-Rezeptorkomplex hemmt.
Interleukin-13 spielt eine zentrale Rolle in der Pathogenese der atopischen Dermatitis – es verstärkt die Entzündung, beeinträchtigt die Funktion der epidermalen Barriere durch Beeinflussung der Expression von Strukturproteinen (einschließlich Filaggrin) und fördert Pruritus sowie die chronische Persistenz von Hautläsionen.
Die Hemmung des IL-13-Signalwegs durch Tralokinumab führt zu einer verringerten Aktivität zahlreicher Entzündungsmediatoren und lindert dadurch die Symptome der atopischen Dermatitis.
Die Bioverfügbarkeit von Tralokinumab nach subkutaner Verabreichung beträgt etwa 60 %.
Tralokinumab ist ein Protein und wird daher voraussichtlich zu kleineren Peptiden und anschließend zu Aminosäuren abgebaut, die vom Körper als Bausteine verwendet werden.
Die Eliminationshalbwertszeit von Tralokinumab beträgt etwa 22 Tage.
⚠️ Warnhinweise
Während der Behandlung mit Tralokinumab besteht das Risiko einer Konjunktivitis, die mit einer Standardtherapie behandelt werden sollte. Bildet sich die Entzündung unter der Medikation nicht zurück, ist der Patient zu einer ophthalmologischen Untersuchung zu überweisen.
Vor Beginn der Therapie wird empfohlen, den Impfstatus des Patienten zu aktualisieren. Besondere Aufmerksamkeit ist Impfungen mit lebenden und attenuierten Mikroorganismen zu widmen. Es liegen keine Studien vor, welche die Sicherheit und Wirksamkeit solcher Impfstoffe bei gleichzeitiger Anwendung von Tralokinumab belegen.
Patienten mit bestätigten Parasiteninfektionen wurden von klinischen Studien ausgeschlossen. Aufgrund der immunsuppressiven Wirkung von Tralokinumab wird empfohlen, Personen mit bestätigten Parasiteninfektionen vor Beginn der Tralokinumab-Therapie zu behandeln.
Während der Behandlung mit Tralokinumab können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, die ein Risiko für den Patienten darstellen. Beim Auftreten von Überempfindlichkeitssymptomen ist die Verabreichung des Arzneimittels sofort abzusetzen und eine geeignete unterstützende Therapie einzuleiten.