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Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultieren Sie immer einen qualifizierten Arzt.
Von ACE-Hemmern bis zu Kalziumkanalblockern — verstehen Sie die fünf Hauptklassen der Blutdruckmedikamente.
Bluthochdruck betrifft etwa ein Drittel aller Erwachsenen weltweit und ist der größte Risikofaktor für Herzerkrankungen und Schlaganfall. Obwohl Lebensstiländerungen die Grundlage der Behandlung bilden, benötigen die meisten Patienten Medikamente.
ACE-Hemmer (Lisinopril, Ramipril) blockieren die Umwandlung von Angiotensin I zu Angiotensin II. Sartane (Losartan, Valsartan) blockieren den AT1-Rezeptor direkt. Betablocker (Metoprolol, Bisoprolol) senken die Herzfrequenz. Kalziumkanalblocker (Amlodipin) erweitern die Blutgefäße. Thiazid-Diuretika (Hydrochlorothiazid) erhöhen die Natrium- und Wasserausscheidung.
ACE-Hemmer können trockenen Husten verursachen (5–20% der Patienten). Betablocker können Müdigkeit und kalte Extremitäten verursachen. Amlodipin führt häufig zu Knöchelödemen. Aktuelle Leitlinien empfehlen den Beginn mit zwei Medikamenten in niedrigeren Dosen.
Bei Blutdruckwerten über 180/120 mmHg, Brustschmerzen oder Sehstörungen suchen Sie sofort ärztliche Hilfe. Setzen Sie niemals Blutdruckmedikamente ohne Rücksprache ab.
Dieser Artikel dient nur zu Bildungszwecken. Er stellt keine medizinische Beratung dar. Konsultieren Sie immer einen Arzt.
Dr. Anna Kowalska ist klinische Apothekerin mit über 12 Jahren Erfahrung. Sie spezialisiert sich auf Arzneimitteltherapie-Management, Wechselwirkungen und Patientensicherheit.
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