PillsCard
Brewing the data…
PillsCard
Brewing the data…
Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultieren Sie immer einen qualifizierten Arzt.
Von Metformin über Insulin bis zu den neuesten GLP-1-Agonisten — ein Leitfaden zu Diabetes-Medikamenten.
Diabetes mellitus ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit — über 500 Millionen Erwachsene sind betroffen. Typ-2-Diabetes macht etwa 90% der Fälle aus und ist durch Insulinresistenz und fortschreitende Beta-Zell-Dysfunktion gekennzeichnet.
Metformin reduziert die hepatische Glukoseproduktion und verbessert die Insulinsensitivität. Es verursacht keine Hypoglykämie in der Monotherapie, ist gewichtsneutral und hat ein etabliertes kardiovaskuläres Sicherheitsprofil. Gastrointestinale Nebenwirkungen (Übelkeit, Durchfall) sind initial häufig, lassen aber bei langsamer Dosissteigerung nach.
Sulfonylharnstoffe (Glipizid, Gliclazid) stimulieren die Insulinsekretion, bergen aber Hypoglykämie- und Gewichtszunahmerisiken. DPP-4-Hemmer (Sitagliptin) verstärken den Inkretineffekt ohne Hypoglykämierisiko und sind gut verträglich.
SGLT2-Hemmer (Empagliflozin, Dapagliflozin) blockieren die Glukose-Rückresorption in der Niere und bieten nachgewiesene kardiovaskuläre und renale Vorteile (EMPA-REG, DAPA-HF). GLP-1-Agonisten (Semaglutid, Liraglutid) ahmen das Inkretinhormon nach und erzielen eine starke HbA1c-Senkung sowie Gewichtsreduktion von 3–7 kg.
Insulin bleibt bei Typ-1-Diabetes und fortgeschrittenem Typ 2 unverzichtbar. Moderne Analoga umfassen schnell wirkende (Lispro) und lang wirkende (Glargin). Die Wahl hängt von HbA1c, kardiovaskulärem Risiko, Nierenfunktion und Patientenpräferenzen ab. Ändern Sie Ihre Diabetesmedikation niemals ohne ärztliche Beratung.
Dieser Artikel dient nur zu Bildungszwecken. Er stellt keine medizinische Beratung dar. Konsultieren Sie immer einen Arzt.
Dr. Anna Kowalska ist klinische Apothekerin mit über 12 Jahren Erfahrung. Sie spezialisiert sich auf Arzneimitteltherapie-Management, Wechselwirkungen und Patientensicherheit.
Alle Artikel→