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Rx
Krenosin, Injektionslösung
3 mg/ml, Roztwór do wstrzykiwań
INN: Adenosinum
Aktualisiert: 2026-04-13
Verfügbar in:
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Darreichungsform
Roztwór do wstrzykiwań
Dosierung
3 mg/ml
Verabreichungsweg
dożylna
Lagerung
—
Nutzerbewertungen
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Über dieses Produkt
Hersteller
Delfarma Sp. z o.o.
Zusammensetzung
Adenosinum 3 mg/ml
ATC-Code
C01EB10
Quelle
URPL · 058/24
Pharmakotherapeutische Gruppe: Andere Herzpräparate, ATC-Code: C01EB10
Endogenes Nukleosid mit peripher vasodilatatorischer/antiarrhythmischer Wirkung
Wirkmechanismus
Adenosin ist ein potenter Vasodilatator in den meisten Gefäßgebieten, mit Ausnahme der renalen afferenten Arteriolen und der Lebervenen, in denen es eine Vasokonstriktion bewirkt. Adenosin entfaltet seine pharmakologischen Wirkungen über die Aktivierung von Purinrezeptoren (zellmembranständige A1- und A2-Adenosinrezeptoren). Der genaue Mechanismus, über den die Aktivierung der Adenosinrezeptoren die glatte Gefäßmuskulatur relaxiert, ist nicht bekannt; es liegen jedoch Hinweise sowohl auf eine Hemmung des langsamen einwärts gerichteten Calciumstroms mit konsekutiver Reduktion der Calciumaufnahme als auch auf eine Aktivierung der Adenylatzyklase über A2-Rezeptoren in glatten Muskelzellen vor. Adenosin kann den Gefäßtonus durch Modulation der sympathischen Neurotransmission senken. Die intrazelluläre Aufnahme von Adenosin erfolgt über ein spezifisches transmembranäres Nukleosid-Transportsystem. Innerhalb der Zelle wird Adenosin rasch durch die Adenosinkinase zu Adenosinmonophosphat phosphoryliert oder durch die Adenosindeaminase zu Inosin desaminiert. Diese intrazellulären Metaboliten des Adenosins sind nicht vasoaktiv.
Pharmakodynamische Wirkungen
Intrakoronare Doppler-Flusskatheter-Untersuchungen haben gezeigt, dass intravenöses Adenoscan in einer Dosierung von 140 µg/kg/min in etwa 90 % der Fälle innerhalb von 2–3 Minuten nach Infusionsbeginn eine maximale koronare Hyperämie (relativ zu intrakoronarem Papaverin) hervorruft. Die koronare Blutflussgeschwindigkeit kehrt innerhalb von 1–2 Minuten nach Beendigung der Adenoscan-Infusion auf den Ausgangswert zurück.
Die durch Adenoscan in normalen Koronararterien ausgelöste Steigerung des Blutflusses ist signifikant ausgeprägter als in stenotischen Arterien. Adenoscan leitet den koronaren Blutfluss vom Endokard zum Epikard um und kann den kollateralen Koronarfluss vermindern, wodurch eine regionale Ischämie induziert werden kann.
Eine kontinuierliche Adenosin-Infusion bewirkt beim Menschen einen leichten dosisabhängigen Abfall des mittleren arteriellen Drucks sowie einen dosisabhängigen positiv chronotropen Effekt, der höchstwahrscheinlich auf eine sympathische Stimulation zurückzuführen ist. Dieser reflektorische Anstieg der Herzfrequenz tritt verzögert nach dem negativ chronotropen/dromotropen Effekt auf. Diese unterschiedliche Wirkung wird vor allem nach Bolusinjektion beobachtet und erklärt den potenziellen Einsatz von Adenosin zur Behandlung supraventrikulärer Arrhythmien (als Bolus) bzw. als koronarer Vasodilatator (als Infusion).
Obwohl Adenoscan die kardiale Erregungsleitung beeinflusst, wurde es in Anwesenheit anderer kardio- oder vasoaktiver Arzneimittel wie Betablocker, Calciumkanalantagonisten, Nitrate, ACE-Hemmer, Diuretika, Digitalisglykoside oder Antiarrhythmika sicher und wirksam angewendet.
Kinder und Jugendliche
Eine Literaturrecherche identifizierte drei Studien, in denen eine intravenöse Adenosin-Infusion in Kombination mit einer radionuklidbasierten myokardialen Perfusionsbildgebung in einer Dosierung von 0,14 mg/kg Körpergewicht/min über 2–4 Minuten bei pädiatrischen Patienten im Alter von 1 Monat bis 18 Jahren angewendet wurde. Die größte Studie schloss 47 Patienten im Alter von 1 Monat bis 18 Jahren ein und berichtete eine Sensitivität von 87 % (KI 52–97 %) und eine Spezifität von 95 % (KI 79–99 %) für die kardiovaskuläre Magnetresonanztomographie unter pharmakologischer Belastung mit intravenösem Adenosin in einer Dosierung von 0,14 mg/kg/min über 3 Minuten. In der Studie wurden keine unerwünschten Ereignisse berichtet.
Die derzeit verfügbare Datenlage wird jedoch als sehr begrenzt eingestuft, um die Anwendung von Adenosin zu diagnostischen Zwecken in der pädiatrischen Population zu unterstützen.
⚠️ Warnhinweise
Siehe Abschnitt 4.2
Das Arzneimittel ist nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt.
Das Arzneimittel sollte vor der Anwendung visuell auf Partikel und Verfärbungen überprüft werden. Bei Veränderungen des optischen Erscheinungsbildes ist die Durchstechflasche zu verwerfen.
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu entsorgen.