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Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultieren Sie immer einen qualifizierten Arzt.
Cetirizin, Loratadin oder Diphenhydramin? Erfahren Sie die Unterschiede zwischen den Antihistamin-Generationen.
Antihistaminika gehören zu den meistgekauften rezeptfreien Medikamenten — hauptsächlich bei allergischer Rhinitis (Heuschnupfen), Urtikaria und anderen allergischen Erkrankungen.
Histamin wird bei allergischen Reaktionen aus Mastzellen freigesetzt und bindet an H1-Rezeptoren, was Niesen, Juckreiz, tränende Augen und Nesselsucht verursacht. H1-Antihistaminika blockieren diese Rezeptoren.
Diphenhydramin, Chlorphenamin, Hydroxyzin — durchqueren die Blut-Hirn-Schranke leicht und verursachen Sedierung, kognitive Beeinträchtigung und anticholinerge Effekte. Wirken 4–6 Stunden. NICHT empfohlen zur chronischen Anwendung.
Cetirizin, Loratadin, Fexofenadin — minimale Sedierung, 24-Stunden-Wirkung, keine anticholinergen Effekte. Bevorzugt bei chronischer allergischer Rhinitis.
Fexofenadin — am wenigsten sedierend. Cetirizin — schnellster Wirkungseintritt (1h), aber ~10% der Patienten bemerken Müdigkeit. Loratadin — praktisch ohne Sedierung, aber langsamerer Eintritt (2–3h). Erste Generation beeinträchtigt die Fahrtüchtigkeit vergleichbar mit Alkohol — bei älteren Personen vermeiden.
Dieser Artikel dient nur zu Bildungszwecken. Er stellt keine medizinische Beratung dar. Konsultieren Sie immer einen Arzt.
Dr. Anna Kowalska ist klinische Apothekerin mit über 12 Jahren Erfahrung. Sie spezialisiert sich auf Arzneimitteltherapie-Management, Wechselwirkungen und Patientensicherheit.
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