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Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultieren Sie immer einen qualifizierten Arzt.
Ibuprofen, Naproxen, Diclofenac — NSAIDs gehören zu den am häufigsten verwendeten Medikamenten.
Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAIDs) gehören weltweit zu den am häufigsten eingenommenen Medikamenten. Sie werden zur Behandlung von Schmerzen, Entzündungen und Fieber eingesetzt — rezeptfrei und auf Rezept.
Alle NSAIDs hemmen Cyclooxygenase-Enzyme (COX), die Arachidonsäure in Prostaglandine umwandeln. COX-1 schützt die Magenschleimhaut, COX-2 wird an Entzündungsorten induziert. Traditionelle NSAIDs (Ibuprofen, Naproxen) hemmen beide Enzyme, selektive COX-2-Hemmer (Celecoxib) wirken hauptsächlich auf COX-2.
Ibuprofen (200–800 mg) wirkt 4–6 Stunden und ist am magenfreundlichsten. Naproxen (250–500 mg) wirkt 8–12 Stunden. Diclofenac ist eines der stärksten NSAIDs. Niedrigdosierte Aspirin (75–100 mg) wird zur kardiovaskulären Prävention eingesetzt.
NSAIDs erhöhen das Risiko für Magengeschwüre, GI-Blutungen und Perforationen. Diclofenac birgt das höchste kardiovaskuläre Risiko. Alle NSAIDs können den renalen Blutfluss vermindern und Flüssigkeitsretention verursachen.
Verwenden Sie die niedrigste wirksame Dosis für die kürzeste nötige Dauer. Bevorzugen Sie topische NSAIDs (Diclofenac-Gel) bei lokalen Schmerzen. Kombinieren Sie nicht zwei orale NSAIDs. Konsultieren Sie Ihren Arzt vor der Einnahme bei Herz-, Nieren- oder Magenerkrankungen.
Dieser Artikel dient nur zu Bildungszwecken. Er stellt keine medizinische Beratung dar. Konsultieren Sie immer einen Arzt.
Dr. Anna Kowalska ist klinische Apothekerin mit über 12 Jahren Erfahrung. Sie spezialisiert sich auf Arzneimitteltherapie-Management, Wechselwirkungen und Patientensicherheit.
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