Pharmakotherapeutische Gruppe: Glukokortikoide, ATC-Code: H02AB18
Wirkmechanismus
Vamorolon ist ein dissoziatives Kortikosteroid, das selektiv an den Glukokortikoidrezeptor bindet und über die Hemmung der NF-κB-vermittelten Gentranskription entzündungshemmende Wirkungen entfaltet, während die Aktivierung anderer Gentranskriptionen reduziert wird. Darüber hinaus hemmt Vamorolon die Aktivierung des Mineralokortikoidrezeptors durch Aldosteron. Aufgrund seiner spezifischen Struktur ist Vamorolon vermutlich kein Substrat der 11β-Hydroxysteroid-Dehydrogenase und unterliegt daher keiner lokalen Gewebeverstärkung. Der genaue Wirkmechanismus von Vamorolon bei Patienten mit Duchenne-Muskeldystrophie ist nicht bekannt.
Pharmakodynamische Wirkungen
In klinischen Studien führte die Behandlung mit Vamorolon zu einer dosisabhängigen Abnahme der morgendlichen Cortisolspiegel. In klinischen Studien mit Vamorolon wurden dosisabhängige Anstiege von Hämoglobin, Hämatokrit sowie Erythrozyten-, Leukozyten- und Lymphozytenzahl beobachtet. Signifikante Veränderungen der mittleren Neutrophilen- oder unreifen Granulozytenzahl wurden nicht beobachtet. HDL-Cholesterin (High-Density-Lipoprotein) und Triglyceridwerte stiegen dosisabhängig an. Über einen Behandlungszeitraum von bis zu 30 Monaten zeigte sich kein signifikanter Effekt auf den Glukosestoffwechsel.
Die Anwendung von Vamorolon über 48 Wochen führte in klinischen Studien weder zu einer Verminderung des Knochenstoffwechsels, beurteilt anhand der Knochenumbau-Marker, noch zu signifikanten Abnahmen der lumbalen Mineralisationsparameter, beurteilt mittels Dual-Energy-Röntgen-Absorptiometrie (DXA), im Gegensatz zu Kortikosteroiden. Das Risiko für Knochenfrakturen bei mit Vamorolon behandelten Patienten mit Duchenne-Muskeldystrophie ist nicht abschließend geklärt.
Klinische Wirksamkeit und Sicherheit
Die Wirksamkeit von AGAMREE in der Behandlung der Duchenne-Muskeldystrophie wurde in Studie 1 untersucht, einer multizentrischen, randomisierten, doppelblinden, placebo- und aktiv-kontrollierten Parallelgruppenstudie mit einer Dauer von 24 Wochen, gefolgt von einer doppelblinden Verlängerungsphase. Die Studienpopulation umfasste 121 männliche pädiatrische Patienten mit gesicherter Diagnose einer Duchenne-Muskeldystrophie, die zum Zeitpunkt der Aufnahme zwischen 4 und 7 Jahre alt, kortikosteroid-naiv und gehfähig waren.
In Studie 1 wurden 121 Patienten auf eine der folgenden Behandlungen randomisiert: Vamorolon 6 mg/kg/Tag (n = 30), Vamorolon 2 mg/kg/Tag (n = 30), aktiver Komparator Prednison 0,75 mg/kg/Tag (n = 31) oder Placebo (n = 30). Nach 24 Wochen (Periode 1, primäre Wirksamkeitsanalyse) wurden Patienten, die Prednison oder Placebo erhielten, entsprechend dem ursprünglichen Randomisierungsschema für weitere 20 Wochen Behandlung (Periode 2) entweder in die Gruppe Vamorolon 6 mg/kg/Tag oder die Gruppe Vamorolon 2 mg/kg/Tag re-randomisiert.
In Studie 1 wurde die Wirksamkeit anhand der Veränderung der Geschwindigkeit im Time-to-Stand-Test (TTSTAND) nach 24 Behandlungswochen gegenüber Baseline bewertet, wobei die Gruppe Vamorolon 6 mg/kg/Tag mit der Placebogruppe verglichen wurde. Eine vordefinierte hierarchische Analyse relevanter sekundärer Endpunkte untersuchte die Veränderung der TTSTAND-Geschwindigkeit in der Gruppe Vamorolon 2 mg/kg/Tag gegenüber Placebo sowie die Veränderung gegenüber Baseline der zurückgelegten Gehstrecke im 6-Minuten-Gehtest (6MWT) zunächst in der Gruppe Vamorolon 6 mg/kg/Tag und danach in der Gruppe 2 mg/kg/Tag gegenüber Placebo.
Die Behandlung mit Vamorolon 6 mg/kg/Tag und anschließend 2 mg/kg/Tag führte im Vergleich zu Placebo zu einer statistisch signifikanten Verbesserung der Veränderung der TTSTAND-Geschwindigkeit sowie der zurückgelegten Strecke im 6MWT zwischen Baseline und 24 Behandlungswochen (siehe Tabelle 2). Studie 1 war nicht darauf ausgelegt, die gesamte Typ-I-Fehlerrate beim Vergleich der Vamorolon-Dosisgruppen mit der Prednison-Gruppe aufrechtzuerhalten; daher wird die Gesamtbeurteilung der Behandlungsunterschiede (ausgedrückt als prozentuale Veränderung gegenüber Baseline mit 95%-Konfidenzintervallen) für diese Endpunkte in Abbildung 1 dargestellt.
Tabelle 3: Analyse der Veränderung in Woche 24 gegenüber Baseline unter Vamorolon 6 mg/kg/Tag oder 2 mg/kg/Tag im Vergleich zu Placebo (Studie 1)
TTSTAND-Geschwindigkeit (Aufstehen/s) / TTSTAND in Sekunden (s/Aufstehen)
Placebo
Vamorolon 2 mg/kg/Tag
Vamorolon 6 mg/kg/Tag
Prednison 0,75 mg/kg/Tag
Mittelwert zu Baseline Aufstehen/sMittelwert zu Baseline s/Aufstehen
0,205,555
0,186,07
0,195,97
0,224,92
Mittlere Veränderung in Woche 24 Aufstehen/sVerbesserung in s/Aufstehen
-0,012-0,62
0,0310,31
0,0461,05
0,0661,24
Unterschiede gegenüber Placebo* Aufstehen/s s/Aufstehen
-
0,043 (0,007; 0,079) 0,927 (0,042; 1,895)
0,059 (0,022; 0,095) 1,67 (0,684; 2,658)
nicht beurteilt nicht beurteilt
p-Wert
-
0,020
0,002
nicht beurteilt
Im 6MWT zurückgelegte Strecke (in Metern)
Placebo
Vamorolon 2 mg/kg/Tag
Vamorolon 6 mg/kg/Tag
Prednison 0,75 mg/kg/Tag
Mittelwert zu Baseline (m)
354,5
316,1
312,5
343,3
Mittlere Veränderung in Woche 24
-11,4
+25,0
+24,6
+44,1
Unterschiede gegenüber Placebo*
-
36,3 (8,3; 64,4)
35,9 (8,0; 63,9)
nicht beurteilt
p-Wert
-
0,011
0,012
nicht beurteilt
Mittlere Veränderungen und Unterschiede sind modellbasierte Least-Squares-Mean (LSM)-Werte und mittlere Differenzen.
Positive Werte zeigen eine Verbesserung gegenüber Baseline an. * LSM-Differenzen mit 95%-Konfidenzintervall (KI) dargestellt.
Abbildung 1 Vergleich von Vamorolon mit Prednison in zeitbasierten motorischen Funktionstests anhand der Analyse als prozentuale Veränderung gegenüber Baseline (mITT-1-Population)
TTSTAND-Geschwindigkeit (VAM 6 mg/kg/Tag vs. PDN)
Endpunkt (Vergleich)
6MWT
(VAM 6 mg/kg/Tag vs. PDN)
TTSTAND-Geschwindigkeit (VAM 2 mg/kg/Tag vs. PDN)
6MWT
(VAM 2 mg/kg/Tag vs. PDN)
Differenz in % (95%-KI)
Die Testdaten werden anhand der prozentualen Veränderung gegenüber Baseline als Endpunkt standardisiert. Die prozentualen Veränderungen werden nach folgender Formel berechnet: (Wert zum Bewertungszeitpunkt – Baseline-Wert) / Baseline-Wert × 100 %. VAM: Vamorolon; PDN: Prednison.
Sämtliche prozentualen Veränderungswerte für diese beiden Endpunkte werden in ein einziges statistisches Modell (MMRM) eingegeben.
Für Vamorolon 6 mg/kg/Tag blieben die in Woche 24 beobachteten Verbesserungen aller getesteten Parameter der Funktion der unteren Extremitäten in Woche 48 weitgehend erhalten. Im Gegensatz dazu waren die Wirksamkeitsergebnisse für Vamorolon 2 mg/kg/Tag eher inkonsistent, mit einer Verschlechterung der relevanten motorischen Funktionsparameter in Woche 48, d. h. der TTSTAND-Geschwindigkeit und der 6MWT-Ergebnisse. Hierbei handelte es sich um klinisch bedeutsame Unterschiede gegenüber Vamorolon 6 mg/kg/Tag, jedoch nur um minimale Abnahmen im NSAA-Score.
Bei Patienten, die während Studie 1 von Prednison 0,75 mg/kg/Tag (Periode 1) auf Vamorolon 6 mg/kg/Tag (Periode 2) umgestellt wurden, schien der Nutzen bei diesen motorischen Funktionsendpunkten erhalten zu bleiben, während bei Patienten, die auf Vamorolon 2 mg/kg/Tag umgestellt wurden, eine Verschlechterung beobachtet wurde.
Bei Studieneintritt waren die Kinder in den Vamorolon-Gruppen kleiner (Median -0,74 SD im Größen-Z-Score für die Dosis 2 mg/kg/Tag und -1,04 SD im Größen-Z-Score für die Dosis 6 mg/kg/Tag) als die Kinder, die Placebo (-0,54 SD) oder Prednison 0,75 mg/kg/Tag (-0,56 SD) erhielten. Nach 24 Wochen war die Veränderung der Größenperzentile und des Z-Scores bei mit Vamorolon behandelten Kindern vergleichbar mit derjenigen bei Kindern unter Placebo, während diese Parameter bei mit Prednison behandelten Kindern abnahmen. In Studie 1 nahmen die Größenperzentile und Z-Scores während der Vamorolon-Behandlung über 48 Wochen nicht ab. Bei einer Umstellung von Prednison nach 24 Wochen (Periode 1) auf Vamorolon in Periode 2 zeigten die Patienten bis Woche 48 Anstiege der mittleren und medianen Größen-Z-Scores.
Warnhinweise
Veränderungen der endokrinen Funktion
Vamorolon verursacht Veränderungen der endokrinen Funktion, insbesondere bei Langzeitanwendung.
Patienten mit veränderter Schilddrüsenfunktion oder einem Phäochromozytom können ebenfalls ein erhöhtes Risiko für endokrine Effekte aufweisen.
Risiko einer Nebenniereninsuffizienz
Die Anwendung von Vamorolon führt zu einer dosisabhängigen, reversiblen Suppression der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (HHN-Achse), die zu einer sekundären Nebenniereninsuffizienz führen kann, welche nach Absetzen einer Langzeitbehandlung über Monate fortbestehen kann. Das Ausmaß der induzierten chronischen Nebenniereninsuffizienz variiert zwischen einzelnen Patienten und ist von Dosis und Behandlungsdauer abhängig.
Bei vermehrtem Stress oder bei abrupter Reduktion bzw. abruptem Absetzen der Vamorolon-Dosis kann eine akute Nebenniereninsuffizienz (auch als Nebennierenkrise bezeichnet) auftreten, die tödlich verlaufen kann. Symptome einer Nebennierenkrise können übermäßige Müdigkeit, unerwartete Schwäche, Erbrechen, Schwindel oder Verwirrtheit umfassen. Das Risiko wird durch eine schrittweise Dosisreduktion oder ein schrittweises Absetzen der Behandlung verringert (siehe Abschnitt 4.2).
In Phasen vermehrten Stresses, wie akuten Infektionen, traumatischen Verletzungen oder operativen Eingriffen, sollten die Patienten auf Anzeichen einer akuten Nebenniereninsuffizienz überwacht und die Behandlung mit AGAMREE vorübergehend durch systemisches Hydrocortison ergänzt werden, um das Risiko einer Nebennierenkrise zu vermindern.
Es liegen keine Daten zu den Auswirkungen einer Dosiserhöhung von AGAMREE in Situationen vermehrten Stresses vor.
Den Patienten sollte empfohlen werden, einen Patientenpass mit wichtigen Sicherheitsinformationen zur frühzeitigen Erkennung und zum Umgang mit einer Nebennierenkrise mit sich zu führen.
Nach einem abrupten Absetzen einer Glukokortikoidtherapie kann zudem ein „Steroid-Entzugssyndrom" auftreten, das offenbar nicht mit einer Nebennierenrindeninsuffizienz in Zusammenhang steht. Zu den Symptomen dieses Syndroms zählen beispielsweise Anorexie, Übelkeit, Erbrechen, Lethargie, Kopfschmerz, Fieber, Arthralgie, Hautabschuppung, Myalgie und/oder Gewichtsverlust. Es wird angenommen, dass diese Effekte eher durch die abrupte Veränderung der Glukokortikoidkonzentration als durch niedrige Glukokortikoidspiegel verursacht werden.
Umstellung von einer Glukokortikoidtherapie auf AGAMREE
Patienten können ohne Behandlungspause oder vorheriges Ausschleichen der Glukokortikoiddosis von einer oralen Glukokortikoidtherapie (z. B. Prednison oder Deflazacort) auf AGAMREE umgestellt werden. Zur Verminderung des Risikos einer Nebennierenkrise sollten Patienten, die zuvor eine langfristige Glukokortikoidtherapie erhalten haben, auf AGAMREE in einer Dosis von 6 mg/kg/Tag umgestellt werden.
Gewichtszunahme
Vamorolon ist mit einem dosisabhängigen gesteigerten Appetit und einer Gewichtszunahme assoziiert, insbesondere in den ersten Behandlungsmonaten. Vor und während der Behandlung mit AGAMREE sollte eine Beratung zu einer altersgerechten Ernährung erfolgen, im Einklang mit den allgemeinen Ernährungsempfehlungen für Patienten mit Duchenne-Muskeldystrophie.
Überlegungen zur Anwendung bei Patienten mit veränderter Schilddrüsenfunktion
Die metabolische Clearance von Glukokortikoiden kann bei Patienten mit Hypothyreose vermindert und bei Patienten mit Hyperthyreose erhöht sein. Es ist nicht bekannt, ob dies auch für Vamorolon gilt; Veränderungen der Schilddrüsenfunktion des Patienten können jedoch eine Dosisanpassung erforderlich machen.
Ophthalmologische Effekte
Die Anwendung von Glukokortikoiden kann zur Entwicklung hinterer subkapsulärer Katarakte und eines Glaukoms mit möglicher Schädigung des Sehnervs führen sowie das Risiko sekundärer Augeninfektionen durch Bakterien, Pilze oder Viren erhöhen.
Das Risiko ophthalmologischer Effekte unter AGAMREE ist nicht bekannt. Erhöhtes Infektionsrisiko
Die Suppression der Entzündungsreaktion und der Immunsystemfunktion kann die Anfälligkeit für Infektionen und deren Schweregrad erhöhen. Latente Infektionen können reaktiviert oder interkurrente Infektionen verschlimmert werden. Die klinischen Erscheinungsbilder können oft atypisch sein, und schwere Infektionen können maskiert sein und ein fortgeschrittenes Stadium erreichen, bevor sie erkannt werden.
Diese Infektionen können schwerwiegend und mitunter tödlich verlaufen.
Obwohl in klinischen Studien unter Vamorolon keine erhöhte Häufigkeit oder Schwere von Infektionen beobachtet wurde, kann angesichts der begrenzten Langzeiterfahrung ein erhöhtes Infektionsrisiko nicht ausgeschlossen werden.
Die Entwicklung von Infektionen sollte überwacht werden. Bei Patienten mit Anzeichen einer Infektion, die eine Langzeitbehandlung mit Vamorolon erhalten, sollten bestimmte diagnostische und therapeutische Maßnahmen ergriffen werden. Bei Patienten mit mittelschweren oder schweren Infektionen, die mit Vamorolon behandelt werden, sollte eine ergänzende Hydrocortison-Gabe in Erwägung gezogen werden.
Diabetes mellitus
Eine langfristige Kortikosteroidbehandlung kann das Risiko für Diabetes mellitus erhöhen.
In klinischen Studien mit Vamorolon wurden keine klinisch signifikanten Veränderungen des Glukosestoffwechsels beobachtet. Langzeitdaten sind begrenzt. Bei Patienten unter Langzeitbehandlung mit Vamorolon sollten die Blutglukosespiegel regelmäßig überwacht werden.
Impfung
Patienten unter Glukokortikoidbehandlung können eine veränderte Reaktion auf Lebend- oder attenuierte Lebendimpfstoffe zeigen.
Das mit AGAMREE verbundene Risiko ist nicht bekannt.
Attenuierte Lebend- oder Lebendimpfstoffe sollten mindestens 6 Wochen vor Beginn der Behandlung mit AGAMREE verabreicht werden.
Patienten, die keine Windpocken hatten oder nicht dagegen geimpft sind, sollten vor Beginn der Behandlung mit AGAMREE gegen das Varizella-Zoster-Virus geimpft werden.
Thromboembolische Ereignisse
Beobachtungsstudien mit Glukokortikoiden haben ein erhöhtes Risiko für Thromboembolien (einschließlich venöser Thromboembolien) gezeigt, insbesondere bei höheren kumulativen Glukokortikoiddosen.
Das mit AGAMREE verbundene Risiko ist nicht bekannt. AGAMREE sollte bei Patienten, die an thromboembolischen Erkrankungen leiden oder dafür prädisponiert sein können, mit Vorsicht angewendet werden.
Anaphylaxie
Bei mit Glukokortikoiden behandelten Patienten sind seltene Fälle von Anaphylaxie aufgetreten.
Vamorolon ist strukturell mit Glukokortikoiden verwandt; daher ist bei der Behandlung von Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Glukokortikoiden Vorsicht geboten.
Leberfunktionsstörung
Vamorolon wurde bei Patienten mit vorbestehender schwerer Leberfunktionsstörung (Child-Pugh-Klasse C) nicht untersucht und darf bei diesen Patienten nicht angewendet werden (siehe Abschnitt 4.3).
Gleichzeitige Anwendung mit anderen Arzneimitteln
UGT-Substrate
Das Potenzial für Arzneimittelwechselwirkungen mit UGT-Substraten wurde nicht vollständig untersucht; daher sollte die Anwendung aller UGT-Substrat-Inhibitoren als Begleittherapie vermieden werden, und sofern deren Anwendung medizinisch erforderlich ist, sollten sie mit Vorsicht angewendet werden.
Sonstige Bestandteile
Natriumbenzoat
Dieses Arzneimittel enthält 1 mg Natriumbenzoat pro ml, entsprechend 100 mg/100 ml.
Natrium
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro 7,5 ml, d. h. es ist nahezu „natriumfrei".
Abbildungen dienen nur als Referenz. Verpackung und Kennzeichnung variieren je nach Land und Charge. Beachten Sie stets die Packungsbeilage Ihres Produkts.