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Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultieren Sie immer einen qualifizierten Arzt.
Depression betrifft 280 Millionen Menschen. Erfahren Sie, wie SSRI, SNRI und andere Antidepressiva wirken.
Die schwere depressive Störung betrifft etwa 280 Millionen Menschen weltweit. Die Pharmakotherapie mit Antidepressiva ist ein Eckpfeiler der Behandlung bei mittelschwerer bis schwerer Depression.
Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Sertralin, Escitalopram, Fluoxetin) blockieren die Serotonin-Rückaufnahme und erhöhen die Verfügbarkeit. Sie werden aufgrund ihres günstigen Nebenwirkungsprofils und der breiten Wirksamkeit bevorzugt.
Initial können Übelkeit, Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit auftreten — diese klingen meist nach 1–2 Wochen ab. Sexuelle Dysfunktion betrifft 30–50% der Patienten. Fluoxetin ist gewichtsneutral, Paroxetin kann Gewichtszunahme verursachen.
Venlafaxin und Duloxetin hemmen die Wiederaufnahme von Serotonin und Noradrenalin — möglicherweise wirksamer bei chronischen Schmerzen. Bupropion verursacht keine sexuelle Dysfunktion. Mirtazapin wirkt sedierend und appetitanregend.
Antidepressiva brauchen 2–4 Wochen bis zur Wirkung. Abruptes Absetzen (besonders Paroxetin, Venlafaxin) kann ein Absetzsyndrom verursachen. Bei Verschlechterung der Depression oder Suizidgedanken sofort ärztliche Hilfe suchen.
Dieser Artikel dient nur zu Bildungszwecken. Er stellt keine medizinische Beratung dar. Konsultieren Sie immer einen Arzt.
Dr. Anna Kowalska ist klinische Apothekerin mit über 12 Jahren Erfahrung. Sie spezialisiert sich auf Arzneimitteltherapie-Management, Wechselwirkungen und Patientensicherheit.
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