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Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultieren Sie immer einen qualifizierten Arzt.
Levothyroxin gehört zu den meistverordneten Medikamenten. Erfahren Sie alles über Dosierung und Wechselwirkungen.
Die Schilddrüse produziert Hormone (T4 und T3), die Stoffwechsel, Körpertemperatur und Herzfrequenz regulieren. Sowohl Unter- als auch Überfunktion erfordern eine medikamentöse Behandlung.
Levothyroxin (synthetisches T4) ist der Therapiestandard bei Hypothyreose — eines der drei am häufigsten verschriebenen Medikamente weltweit. Die Dosierung basiert auf dem Körpergewicht (~1,6 mcg/kg/Tag) und wird anhand des TSH-Spiegels alle 6–8 Wochen angepasst.
Nüchtern einnehmen, 30–60 Minuten vor dem Frühstück, nur mit Wasser. Kalzium, Eisen, Antazida und PPI verringern die Absorption — mindestens 4 Stunden Abstand. Kaffee und ballaststoffreiche Ernährung beeinträchtigen ebenfalls die Aufnahme.
Thiamazol ist das First-Line-Medikament bei Hyperthyreose. Propylthiouracil (PTU) wird im 1. Schwangerschaftstrimester bevorzugt. Das schwerwiegendste Risiko ist Agranulozytose (0,1–0,3%) — bei Fieber, Halsschmerzen oder Mundgeschwüren sofort zum Arzt.
Hypothyreose erfordert lebenslange Behandlung. TSH jährlich kontrollieren (häufiger in der Schwangerschaft, wenn der Bedarf um 30–50% steigt). Bei Symptomen trotz Behandlung — unbedingt ärztliche Kontrolle.
Dieser Artikel dient nur zu Bildungszwecken. Er stellt keine medizinische Beratung dar. Konsultieren Sie immer einen Arzt.
Dr. Anna Kowalska ist klinische Apothekerin mit über 12 Jahren Erfahrung. Sie spezialisiert sich auf Arzneimitteltherapie-Management, Wechselwirkungen und Patientensicherheit.
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